18.03.2013 - 5 Beratung zur Kindertagesstätte Dorf Mecklenbur...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Mo., 18.03.2013
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:05
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die Anwesenden besichtigten die Einrichtung. Die Leiterin, Frau Rohde, informierte in diesem Zusammenhang über bereits durchgeführte Maßnahmen, wie Einbau der Feuermelder und Bewegungsmelder und über noch bevorstehende Maßnahmen zur Erfüllung der vom Landkreis gesetzten Auflagen zum Thema Brandschutz.
Der Bürgermeister beauftragte das Amt, ein Stromvergleich anzustellen, d. h. Stromverbrauch vor dem Einbau der Bewegungsmelder und jetzt nach dem Einbau.
Nach dem Rundgang erläutert Frau Rohde das für die Einrichtung geltende pädagogische Konzept. In diesem Zusammenhang brachte sie ihren Unmut zum Ausdruck, dass diese und auch andere Kindertagesstätten keine zusätzlichen Gelder vom Landkreis erhalten, nur weil sie ein anderes Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren am Kind gewählt haben und nicht das Modellprojekt Dortmunder Entwicklungsscreening als Basis gezielter individueller Förderung in Kindertageseinrichtungen, wie die Kita in Bad Kleinen.
Es wurde die Frage gestellt, warum in dem Mecklenburger Kindergarten nicht nach diesem Projekt gearbeitet wird. Es erfolgt eine kurze Erläuterung durch Frau Rohde.
Der Bürgermeister bemängelte, warum er erst heute davon erfährt, dass Gelder fließen und die Gemeinde Dorf Mecklenburg nichts abbekommt. Vielleicht sollte man ebenfalls mit dem Modellprojekt arbeiten. Herr Wohlgethan wird sich erkundigen, ob noch die Möglichkeit besteht.
Frau Rohde sprach die derzeitige Belegung an und die damit verbundene Personalberechnung. Sie wies darauf hin, dass die Eingewöhnungszeit der Kinder bei der nächsten Platzkostenberechnung mit eingebracht werden sollte. Anweisung des Bürgermeisters: Bei der nächsten Berechnung der Plätze dieses beachten.
Des Weiteren informiert Frau Rohde darüber, dass nicht alle Voranmeldungen im Krippen-, Kindergarten- und Hortbereich berücksichtigt werden können. Z. b. ist die Kapazität im Krippenbereich bis zum Jahr 2015 ausgelastet. Im Hortbereich können bereits in diesem Sommer nicht alle Kinder einen Hortplatz erhalten. 120 Hortplätze sind vorhanden und nach einer groben Hochrechnung benötigen ab August 2013 140 Kinder einen Hortplatz. Im Kindergartenbereich sieht es ähnlich aus. Im Dezember 2013 sind alle Plätze wieder belegt.
Vorschlag des Bürgermeisters: Eventuell Container anmieten und aufstellen, wenn möglich im Bereich des jetzigen Kindergartengeländes.
Es folgte eine kurze Diskussion, in der einige Fragen und Probleme von den Mitgliedern des Ausschusses angesprochen werden, z. B.:
? Wird Essen für Allergiker angeboten?
? Erhalten die Kinder in der Einrichtung Medikamente?
? Haben die Kinder die Möglichkeit, sich schon mit einer Fremdsprache zu beschäftigen, z. B. Englisch oder Plattdeutsch?
? Wie wird der Elternrat gewählt?
? Wie wird die Platzvergabe bei den vielen Voranmeldungen vorgenommen?
Frau Rohde beantwortete alle Fragen.
Des Weiteren wird angefragt, wie das Sorgerecht der Eltern beim Abschluss eines Betreuungsvertrages nachgewiesen wird? Herr Tribukeit weist darauf hin, dass die Mitarbeiter des Bereiches Kita oder die Leiterin berechtigt sind, Unterlagen zur Festlegung des Sorgerechtes einzusehen. Der Bürgermeister bezweifelte dieses und vertritt die Meinung, dass nur der Landkreis dazu berechtigt ist. Das Amt soll dieses prüfen!